In order to view this object you need Flash Player 9+ support!

Get Adobe Flash player

Neuigkeiten

 

1805 - 10.10.2018

 

 

Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum (BIZ) 

 

Folgende Veranstaltungen finden demnächst im BIZ statt:

 

  • Die Karriereberatung der Bundeswehr informiert über militärische und zivile Laufbahnen, Ausbildungsberufe und Studiengänge bei der Bundeswehr

           am 08.11.2018 um 16:30 Uhr

 

 

  • Informationen über die Druck- und Medienberufe (Mediengestalter/-gestalterin Digital und Print sowie Medientechnologe/-technologin)

           am 29.11.2018 um 16:00 Uhr 


1804 - 10.10.2018

 

In der Agentrur fur Arbeit Hildesheim, Am Marienfriedhof 3, 31134 Hildesheim finden im Sitzungssaal (Raum 508) - 5. Etage folgende Veranstaltungen statt:

 

  • Fachoberschulen - der praktische Weg zum Studium. Hinweise zu den allgemeinen Regelungen und Voraussetzungen für den Besuch einer Fachoberschule. Weitere Informationen über Angebote und Fachrichtungen an den Info-Ständen der Berufsbildenden Schulen

           am 15.11.2018 von 14:00 - 17:30 Uhr (Info-Messe)

 

  • Abitur mit Profil - der alternative Weg zum Studium. Informationen über die allgemeinen Regelungen und Voraussetzungen sowie über die Fachrichtungen, Prüfungsfächer und Fremdsprachenangebote, die berufliche Gymnasien bieten.

           am 22.11.2018 um 16:00 Uhr (Vortrag)

1803 - 19.03.2018

 

Gemeinsame Hilfe beim Berufsstart

Jugendberufsagentur in Alfeld

 

Künftig wollen drei Institutionen über vier Rechtskreise – die Berufsberatung der Arbeitsagentur (SGB III), das U25 Team des Jobcenters (SGB II) und die Jugendhilfe sowie die Eingliederungshilfe (SGB VIII + XII) des Landkreises unter einem Dach und auf einem Flur zusammenarbeiten. Vertreter der Arbeitsagentur, des Jobcenter und des Landkreises Hildesheim haben am heutigen Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung für eine Jugendberufsagentur (JBA) unterschrieben. Diese soll im Landkreisgebäude in der Ständehausstraße 1 in Alfeld untergebracht werden.

„Jugendliche unter 25 Jahren aus dem Raum Alfeld haben somit künftig nur noch eine Anlaufstelle. Unter dem Motto `Keiner darf verlorengehen´ soll jedem Jugendlichen ein nahtloser Übergang von Schule in Beruf ermöglicht werden“, sagt Ulrich Wöhler, Sozialdezernent des Landkreises Hildesheim. 

Evelyne Beger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, erläutert: „Der Weg für einen jungen Menschen in Ausbildung kann manchmal kompliziert sein: mal ist die Arbeitsagentur, mal das Jobcenter und mal die Jugendhilfe zuständig. Alle drei Behörden sind zudem noch aktuell an unterschiedlichen Standorten zu finden. Mit der Kooperationsvereinbarung wird die Zusammenarbeit von Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendhilfe noch weiter gefestigt und strategisch neu ausgerichtet.“

Ulrich Nehring, Geschäftsführer des Jobcenter Hildesheim, erklärt den Ablauf: „Künftig läuft der Service Hand in Hand. Die MitarbeiterInnen am gemeinsamen Empfangsbereich leiten den Jugendlichen an den richtigen Ansprechpartner weiter. Wenn sich im Laufe der Anliegensklärung herausstellt, dass ein anderer Partner mit ins Boot geholt werden muss, so geht das künftig schnell und unkompliziert.“

In der Jugendberufsagentur in Alfeld werden die zwei örtlich zuständigen Berufsberater der Arbeitsagentur, die drei Vermittler des U25 Teams des Jobcenters sowie  sozialpädagogische Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe ihre Arbeit aufnehmen. Es werden im Vorfeld noch kleinere Umbaumaßnahmen in den Räumlichkeiten vorgenommen. Die Zimmer und Flure sollen jugendgerecht `aufgepeppt´ werden. Daher ist die Eröffnung der Jugendberufsagentur für April 2018 geplant.

Jugendberufsagenturen gibt es bereits bundesweit, Das Hauptziel ist die Arbeitslosigkeit unter den jungen Menschen zu verringern. Die beteiligten Institutionen möchten mit der Jugendberufsagentur in Alfeld Erfahrungen sammeln, um dieses Modell möglichst auch im Hildesheimer Stadtgebiet zu etablieren.

 

 

Unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung (v.L.n.R.): Ulrich Nehring (Geschäftsführer Jobcenter Hildesheim, Evelyne Beger (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim) und Ulrich Wöhler (Sozialdezernent des Landkreis Hildesheim)

1802 - 15.03.2018

Mein Neustart!  

Die sechste Infobörse für berufliche WiedereinsteigerInnnen  in der Hildesheimer Arbeitsagentur war ein voller Erfolg. 150 interessierte Frauen kamen und informierten sich bei 26 Ausstellern über deren  Hilfsangebote zur Kinderbetreuung, zur beruflichen Qualifizierung, behördlichen Unterstützungsangeboten und Selbstvermarktung. In Vorträgen und an Informationsständen konnten sich die BesucherInnen über rechtliche Belange, Bewerbungsverhalten sowie Vorsorge- und Gesundheitsthemen kundig machen.

Bereits in den Begrüßungsreden machten Evelyne Beger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim und Ulrich Nehring, Geschäftsführer des Jobcenter Hildesheim, klar, dass die berufliche Laufbahn, insbesondere verknüpft mit einer Erziehungs- oder Pflegepause für die meisten Frauen mit vielen Hürden verbunden ist. Aber diese Frauen bilden ein Fachkräftepotential, auf das die Wirtschaft in Zeiten eines erhöhten Fachkräftebedarfs nicht verzichten kann. Ulrich Nehring: „ flexible Arbeitszeitmodelle müssen in Zukunft sicherlich weiter ausgeweitet werden, um die Erwerbsbeteiligung insbesondere von Frauen zu erhöhen“. Beate König, Bürgermeisterin der Stadt Hildesheim, begrüßte die Vielfalt der Angebote und das Aufgreifen der verschiedenen Lebensabschnitte in der beruflichen Laufbahn von Frauen.

Für die Besucherinnen war die einfühlsame Unterstützung verschiedener Beratungsstellen sehr hilfreich. Bestmögliches Handwerkszeug für ein Fortkommen im Beruf zu erhalten, war das Ziel der Veranstalter und Aussteller und die vielen positiven Rückmeldungen bestätigten, dass das Ziel erreicht wurde.

Eine, die aktuell erfolgreich den Weg ins Berufsleben meistert, ist Frau Simone Hollemann, die zurzeit über das Jobcenter eine Umschulung in Teilzeit zur medizinischen Fachangestellten absolviert. Im Juni 2018 wird die 34jährge Alleinerziehende eines 11jährigen Sohnes voraussichtlich mit gutem Abschluss fertig werden und anschließende eine Arbeitsstelle in ihrem erlernten Beruf antreten. Simone Hollemann: „Ich bin stolz darauf diese Umschulung noch gemacht zu haben und darauf, in Zukunft meinen Lebensunterhalt alleine bestreiten zu können“.

Die Fraueninfobörse wurde organisiert von der Arbeitsagentur Hildesheim, dem Jobcenter Hildesheim und der Gleichstellungsstelle der Stadt Hildesheim.

 

1801 - 15.03.2018

2017 – ein Erfolgsjahr für das Jobcenter Hildesheim

 

Freuen sich über das erfolgreiche Jahr des Jobcenter Hildesheim (v.l.n.r.): Ulrlich Nehring (Geschäftsführer Jobcenter Hildesheim), Evelyne Beger (stellv. Vorsitzende der Trägerversammlung des Jobcenter Hildesheim und Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim), Klaus Rosemann (Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenter Hildesheim und Dezernent Innere Dienste des Landkreises Hildesheim)

 

Trotz der wachsenden Zahl von Flüchtlingen, haben weniger Menschen  Leistungen in Anspruch genommen

Das vergangene Jahr verlief für das Jobcenter und damit für die Menschen im Landkreis Hildesheim sehr erfreulich. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Anzahl von anerkannten Flüchtlingen war dies nicht selbstverständlich. Grundlage hierfür bildete ein aufnahmefähiger regionaler Arbeitsmarkt, der von den Integrationsfachkräften des Jobcenter gut genutzt werden konnte.

„Obwohl der Bestand der anerkannten Flüchtlingen in 2017 um 656 auf 2.038 angestiegen ist, sank die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) im Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahr um 88 auf 14.771“, so Ulrich Nehring, Geschäftsführer des Jobcenters Hildesheim. „Lässt man die Flüchtlingssituation außer Acht, reduzierte sich die Anzahl der ELB um 744 (-5,5%) auf 12.733“, so Nehring weiter.

Besonders profitieren konnten davon die Personen, die zwei Jahre und länger auf Geld des Jobcenter angewiesen waren. Deren Anteil sank im Jahresvergleich um 211 auf nunmehr 9.646 Langzeitleistungsbezieher.

Insgesamt konnten 3.696 Personen eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Trotz der geringeren Anzahl von Kunden waren dies 13 (0,4%) mehr als in 2016. Neben den Langzeitleistungsbeziehern profitierten insbesondere junge Menschen unter 25 Jahre. Bei den jüngeren waren dies einschließlich zur Berufsausbildung insgesamt 915 und damit 69 (8,2%) mehr als im Jahr 2016.

„In dem Ergebnis zeigt sich deutlich, dass das Jobcenter neben den großen Herausforderungen im Zusammenhang mit Flüchtlingen, andere Personengruppen weiterhin gleichermaßen gut betreut hat“, betont Evelyne Beger, stellv. Vorsitzende der Trägerversammlung.

Mit der im Jahresverlauf 2017 deutlich zunehmenden Anzahl von anerkannten Flüchtlingen, wuchs auch der Umfang der Arbeit für das Jobcenter. Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, der Stadt, der Arbeitsagentur und dem Jobcenter, verlief der Übergang zwischen den verschiedenen zuständigen Stellen im Asylverfahren und danach weitestgehend problemlos.

„Da die Sprachkenntnisse und beruflichen Qualifikationen aktuell nur bei wenigen Flüchtlingen ausreichend sind, wird die Integration in den Arbeitsmarkt insgesamt jedoch eine längere Zeit in Anspruch nehmen“, berichtet Nehring.

Voraussetzung hierfür ist der zeitnahe Einstieg in die verpflichtenden Integrationskurse des Bundesamtes für Migration (BAMF). Im Landkreis Hildesheim erfolgt hierüber ein enger Austausch mit den Bildungsträgern, der inzwischen zu verhältnismäßig geringen Wartezeiten geführt hat.

„Von den guten Ergebnissen und den damit nur geringen Steigerungen vor dem Hintergrund Flucht/Asyl konnte auch der Landkreis profitieren, für den das Jobcenter die Leistungen zu den Miet- und Heizkosten erbringt. Gegenüber 2016 mussten hierfür nur rd. 550.000 Euro mehr aufgebracht werden. Insgesamt belief sich die Zahl auf 46,1 Mio. Euro“, so Herr Rosemann, Vorsitzender der Trägerversammlung.

„Die strategischen Vermittlungsschwerpunkte, die wir uns für das Jahr 2017 gesetzt hatten, waren inhaltlich genau richtig“, sagt Ulrich Nehring und ergänzt: „Nah am und mit den Bewerbern arbeiten, Arbeitsstellen gemeinsam suchen und individuelle Planungen der beruflichen Weiterqualifizierung haben dieses positive Ergebnis unterstützt“.

 

Ausblick 2018

 

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht lokal von einer Wachstumsrate von 1,6 % bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten aus. Die Geschäftsführung des Jobcenter Hildesheim rechnet für 2018 mit einer Reduzierung der Arbeitslosigkeit  um 1,8 %.

„Die größte Nachfrage nach Arbeitskräften wurde in den Berufen Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege, Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag sowie Fahrzeugführung im Straßenverkehr verzeichnet. Der diagnostizierte Fachkräftebedarf macht zusätzlich deutlich, dass die langfristige Zielrichtung eine berufliche Qualifizierung der Arbeitslosen sein muss“, betont  Nehring.

 Um auch das begonnene Jahr erfolgreich zu gestalten, wird sich das Jobcenter inhaltlich neu ausrichten:

Aufgrund der steigenden Problemstellungen bei den Kunden wird eine noch engere Vernetzung mit anderen Akteuren (Beratungsstellen, Bezirkssozialarbeit etc.) zunehmend erforderlicher. Hierzu zählen auch verstärkte Aktivitäten in den betroffenen Quartieren.

Zudem soll die Beratungs- und Unterstützungsleistung ausgebaut werden. Herbei werden die Kunden in den Bereichen „Neukunden“ und „Bestandskunden“ individuellere Beratungen erfahren. Insbesondere bei den Langzeitleistungsbeziehern werden die bestehenden Angebote weiterentwickelt und ausgebaut. 

 

 

 

 


   

Broschüre Datenschutz

     
   
     

 

Informationen zur Datenerhebung nach Art. 13 und 14 Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) und des Sozialgesetzbuches für den Bereich des Jobcenter Hildesheim finden Sie hier.

   

Alleinerziehende

 

Fallmanagement: Unser Service für Alleinerziehende!
 
Einen Überblick über unseren Service finden Sie hier.